Wer bin ich und warum mache ich das hier?
Hi,
willkommen auf meinem Blog.
Ich bin Valentina, 33 Jahre alt, verheiratet, Mutter und lebe in Münster.
Ich liebe es Draußen zu sein, Licht zu tanken, zu reisen, Sport zu machen, zu lesen und zu schreiben.
Wobei vor allem die letzten Punkte in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen sind und wo ich direkt zum Thema komme:
Warum ich das hier eigentlich mache und ich es für eine gute Idee halte im Jahr 2025 noch einen Blog zu starten.
Denn ist das nicht eigentlich super oldschool in Zeiten von Instagram, TikTok und Co.?
Ist es nicht komplett überflüssig? Zu aufwendig und zu kompliziert?
Ja, wahrscheinlich schon, und trotzdem mache ich es.
Warum? Das erzähle ich dir im Folgenden.
Lass mich dich in mein Gedankenchaos mitnehmen:
Warum ich einen Blog starte - 3 Gründe dafür:

1. Mutiger werden - einfach mal machen und Spaß dabei haben
Dieser Blog ist ein Experiment für mich selbst.
Eine Reise auf der ich mutiger werden möchte.
Ich möchte meine Comfort Zone verlassen und einfach mal machen, ohne alles zu überdenken und zu zerdenken.
Etwas machen ohne Ziel, ohne Fahrplan, ohne großen „Business-Plan“.
Denn, so ist es jedenfalls bei mir:
Oft sind es genau diese perfektionierten Pläne, an denen ich scheitere, den Mut verliere und auch die Motivation.
Wieso also nicht einfach mal machen und ausprobieren, ohne einen Plan zu haben, ohne sich selbst vermarkten zu müssen, ohne die (monetäre) Sinnhaftigkeit zu suchen?
Ohne darüber nachzudenken, wer mich wohl verurteilen oder beurteilen könnte, wer darüber (negativ) reden könnte, dass ich scheitern könnte, mich blamieren könnte.
„Einfach“ drauflos schreiben und „einfach“ mal machen.
Aus Spaß und um mich selbst zu fordern und mutiger zu werden.

Etwas machen ohne Ziel, ohne Fahrplan, ohne großen "Business-Plan".
2. Mehr Achtsamkeit und der Blick fürs Kleine
Wenn ich mir die Welt ansehe, in der wir lebe, weiß ich manchmal gar nicht wohin mit meinem Gedankenchaos.
Wohin mit den negativen Gedanken?
Wohin mit dem ganzen Leid, den wirklich vielen grausamen Dingen, die auf der Welt passieren?
Den Kriegen, der Menschenverachtung, wohin mit der gesellschaftlichen Spaltung und unserer politischen Lage?
Setzt man sich mit all diesen Dingen auseinander, möchte man manchmal zu gerne den Kopf in den Sand stecken und dort bleiben.
Die Augen schließen, nichts mehr hören, nichts mehr sehen und nichts mehr zulassen.
Den Kopf ausschalten und nicht mehr handeln.
Weil man denkt, es bringt eh alles nichts, und egal, was man sagt und tut, es ist bedeutungslos.
Die Macht liegt bei anderen.
Da ist die Gefahr sehr sehr groß, sich mit Bedeutungslosen zu beschäftigen und nur noch zu konsumieren.
Klamotten, blöde Reels bei Instagram, den Gossip von Gestern.
Doch genau das möchte ich nicht.
Ich möchte wahrnehmen und spüren.
Achtsam durch die Welt gehen.
Die kleinen Dinge, wie die kalte Luft, die vereisten Blätter und das leise knacken beim Laufen über den eingefrorenen Boden so richtig doll wahrnehmen und wertschätzen.
Ich möchte leben und erleben, ohne das Grausame zu vergessen, sondern um Wege zu finden, doch etwas zu tun und zu verändern und dabei kraftvoll und zuversichtlich zu bleiben.
Diese Chance sehe ich für mich beim Bloggen. Beim Schreiben. Bei der Themensuche, bei Gesprächen mit anderen Menschen.
Um die Dinge über die man scheinbar beiläufig spricht und die mich beschäftigen nicht im Winde verwehen zu lassen, sondern weiterzuspinnen und achtsam mit ihnen umzugehen.
Ich möchte mich bewusst mit den schönen, aber auch nicht schönen Dingen beschäftigen, meinen Kopf einsetzen, mich weiterentwickeln und fühlen.
Ich möchte warnehmen und spüren.

3. Mehr wärme und kein „Experte“ sein
Öffnet man Social Media, LinkedIn etc. oder unterhält man sich mit seinem (ambitionierten) Umfeld, kann man das Gefühl bekommen nur noch das Perfekte hat einen Platz in der Welt und alles müsste finanziell Sinn machen.
Höher, weiter, schneller. Aber bitte als „Experte“ und ganz weit oben.
Aber muss man wirklich immer weiter? Die nächste Gehaltsstufe erreichen? Extrovertiert sein und sich selbst so verkaufen, dass alle vor Ehrfurcht erstarren?
Warum denn eigentlich?
Können wir nicht mal versuchen Spaß zu haben?
Ohne tagtäglich eine Show abzuspulen?
Können wir nicht Dinge tun, weil wir sie einfach wirklich gerne machen, ohne immer nur ans Geld oder die Anerkennung der anderen zu denken?
Die Gefahr bei diesem Denken sehe ich darin, dass wir alle kleine Abziehbilder werden, alle das Gleiche tun, alle zu diesem einem Klub dazugehören möchten, von dem eigentlich niemand so richtig weiß, was für ein Klub das eigentlich ist.
Immer nur im monetären Kontext zu denken, kann einsam machen und kalt.
Ich möchte warm sein und fühlen.
Ich möchte mich ausprobieren können und weiterentwickeln, ohne bereits „Experte“ sein zu müssen.
Ich möchte dazulernen können, auch wenn ich „schon“ 33 bin und ja wissen müsste, wie die Welt läuft.
Ich möchte mich nicht „oversellen“ müssen, sondern ehrlich und echt durchs leben gehen.
Ich möchte mich ausprobieren können und weiterentwickeln, ohne bereits "Experte" sein zu müssen.
Was du von meinem Blog erwarten kannst
Ich werde meine offenen Gedanken teilen, Dinge die mich in diesem Moment beschäftigen.
Ich werde über Dinge schreiben, die mir Freude bereiten und mich traurig machen.
Dinge die mich bewegen und zum Nachdenken bringen, und ich werde über Themen schreiben die auch mein Umfeld beschäftigen.
Themen über die wir reden und diskutieren.
Ich möchte dabei positiv bleiben, um in keine negative Gedankenspirale abzurutschen und trotzdem nicht die Augen verschließen.
Ich möchte auf meine Intuition hören, diskutieren und zum Nachdenken anregen ( und wenn ich nur mich selbst dazu anrege).
Dieser Blog wird eine Reise für mich, ohne ganz genau zu wissen wohin es geht.
Es ist kein klares Bild, das ich hier darstellen kann, aber genau darum geht es:
Nicht von Anfang an den einen Plan zu haben, sondern sich im Prozess entwickeln zu können.
Wen dich das anspricht uns du Lust hast mich bei diesem Experiment zu begeleiten lade ich dich herzlich dazu ein mir hier auf diesem Blog zu folgen und vielleicht auch von dir in den Komentaren zu hören.
Bis bald
Valentina
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